In­ne­res Wachs­tum II

Per­spek­ti­ven und Tools

Ziel: Bes­se­rer Um­gang mit den bei­den kost­bars­ten Res­sour­cen, mit un­se­rer Zeit und un­se­rer Energie.

  • Pro­duk­ti­vi­tät, Acht­sam­keit und In­ten­tio­na­li­tät zu ei­nem an­pas­sungs­fä­hi­gen, nicht nach­tra­gen­den und vor al­len Din­gen prak­ti­schen Sys­tem verflechten.

 

Pro­duk­ti­vi­tät

  • Im Rausch des Mul­ti­tas­kings: Die Über­frach­tung mit In­for­ma­ti­on wirkt sich stär­ker auf un­se­re Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit aus als Er­schöp­fung oder Ma­ri­hua­na, wie Da­vid Le­vi­tin in The Or­ga­nis­ed Mind schreibt.

 

Acht­sam­keit

  • Grö­ße­re Auf­merk­sam­keit für das Hier & Jetzt. Da­durch wer­den wir uns be­wuss­ter, wo wir ste­hen, wer wir sind und was wir wollen.

 

In­ten­tio­na­li­tät

  • Es geht um die Brü­cke zwi­schen Über­zeu­gun­gen und Ta­ten. Ziel­ge­rich­tet zu le­ben ist die Kunst, ei­ge­ne Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, be­vor die Ent­schei­dun­gen der an­de­ren un­ser Le­ben bestimmen.

 

Sinn­haf­tig­keit

  • Un­se­re Be­mü­hun­gen wer­den stets von ir­gend­ei­nem Ver­spre­chen be­feu­ert. Was ge­nau er­war­ten Sie im Tausch ge­gen Ihre An­stren­gun­gen und Ihr Herz­blut? Wel­ches Ziel ver­birgt sich hin­ter all den Zielen?
  • Fal­sche Glücks­er­war­tun­gen: Im­pact Bias. Das ist die Nei­gung, die In­ten­si­tät und Dau­er der ei­ge­nen emo­tio­na­len Re­ak­ti­on auf zu­künf­ti­ge Er­eig­nis­se zu überschätzen.
  • „Iki­gai“: Die Schnitt­men­ge zwi­schen dem, was du gut kannsz, und dem, was du liebst. 
    • Wich­tig da­für ist un­se­re Neu­gier: Das ist die auf­ge­reg­te Span­nung, die wir in der Ge­gen­wart von Po­ten­zi­al ver­spü­ren. Sie regt un­se­re Phan­ta­sie und un­ser Stau­nen an, zieht uns aus uns selbst her­aus und in die Welt hinein.

 

Zie­le

  • Wenn wir sie nicht be­wusst und ab­sichts­voll set­zen, kön­nen Zie­le re­flex­haf­te Re­ak­tio­nen auf et­was Un­schö­nes oder Schmerz­haf­tes darstellen.
  • Es gibt Ih­nen ei­nen wun­der­ba­ren Mo­ti­va­ti­ons­schub, wenn du dir vor Au­gen führst, wie be­grenzt dei­ne Zeit im Grun­de ist. In der 5(Jahre)-4(Monate)-3(Wochen)-2(Tage)-1(Stunde)-Übung set­zen wir Zie­le in ei­nen zeit­li­chen Zusammenhang.
  • Gro­ße Ver­än­de­run­gen trig­gern häu­fig Angst- und Flucht­ver­hal­ten. Je mehr Angst wir ha­ben, des­to mehr müs­sen wir auf­bie­ten, um uns zu beruhigen.
  • In Ja­pan gibt es den Be­griff kai­zen. Kai heißt in etwa «Ver­än­de­rung», und zen be­deu­tet «gut» – so­mit hät­ten wir «gute Ver­än­de­rung». Eine wei­te­re Über­set­zung lau­tet be­zeich­nen­der­wei­se «kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung». An­ders als im Wes­ten, wo das Wort «Brü­che» für un­se­re liebs­te Art von Fort­schritt ste­hen könn­te, setzt kai­zen den Ak­zent auf auf­kom­men­de Ge­le­gen­hei­ten, um schritt­wei­se Ver­bes­se­run­gen herbeizuführen.

 

Feh­ler

  • Edi­son, Dy­s­on und vie­le an­de­re wür­di­gen ihre Feh­ler, in­dem sie die dar­aus ge­lern­ten Lek­tio­nen ak­tiv an­wen­den. Ihre «Miss­erfol­ge» ha­ben sie ihre Ideen im­mer wie­der aufs Neue wei­ter­ent­wi­ckeln las­sen, bis sie ir­gend­wann eine Lö­sung fan­den, die funktionierte.
  • Pla­nen -> Ma­chen -> Prü­fen -> Handeln.

 

Zeit

  • Zu­sätz­li­che Zeit kön­nen wir kei­ne ge­win­nen. Wir kön­nen aber sehr wohl die Qua­li­tät der Zeit, die wir uns neh­men, verbessern.
  • Me­di­ta­ti­on / Dankbarkeit
  • Ze­le­brie­ren
  • Kon­trol­le
  • Er­wi­dern vs. Reagieren
  • Vor­gang vs. Ausgang

 

Un­voll­kom­men­heit und Selbstoptimierung

  • Per­fek­ti­on ist ein un­na­tür­li­ches und schäd­li­ches Konzept.
  • Dass wir nicht per­fekt sein kön­nen, ist ei­ner der häu­figs­ten Grün­de für un­se­ren Selbst­hass.
  • wabi-sabi. Er be­sagt, dass die Schön­heit ei­nes Ge­gen­stands ge­ra­de in sei­ner Un­voll­kom­men­heit liegt.
  • An­statt per­fekt oder bes­ser als die an­de­ren sein zu wol­len, soll­ten wir nach Mög­lich­kei­ten Aus­schau hal­ten, die uns zu kon­ti­nu­ier­li­chem Wachs­tum verhelfen.