In­ne­res Wachs­tum I

Weil Le­ben mehr als Ma­chen ist

Das Ver­spro­che­ne Le­ben in Fülle

  • Jo­han­nes 4,14; Ephe­ser­brief 3,19−20; 1.Petrusbrief 1,8.
  • Es geht um ein Lang­zeit­kon­zept, dass für vie­le un­er­reich­bar und da­her de­mo­ti­vie­rend scheint.
  • Aus un­se­rer Mit­te her­aus (Herz/Wille/Geist) ge­stal­ten wir die Art und Wei­se, wie wir ge­gen­wär­tig und in Zu­kunft un­ser Le­ben führen. 
    • Da­her war Jesu Re­vo­lu­ti­on vor al­lem eine Re­vo­lu­ti­on des Herzens.
  • Grund­le­gen­de An­satz­punk­te: Mehr im In­nen statt im Au­ßen / das Ma­te­ri­el­le ist nicht das das Erste.

 

Ich blei­be mir ein Geheimnis

  • Un­ser In­ners­tes bleibt uns häu­fig selbst un­ver­ständ­lich -> Psalm 139,23; Psalm 19,15.
  • In­ne­res Wachs­tum grün­det sich nicht al­lein auf un­ser Be­mü­hen und un­ser Wol­len -> Mat­thä­us 11,28−30; Mat­thä­us 23,26; Lu­kas 6,43.
  • In­ne­re Zer­ris­sen­heit birgt ge­fah­ren -> Sprich­wör­ter 25,28; Lu­kas 11,17.

 

6 zu re­for­mie­ren­de Dimensionen

  • Den­ken
  • Ge­fühl
    • Die­se bei­den Di­men­sio­nen ge­hen im­mer Hand in Hand
  • Herz/Geist/Wille
  • Kör­per
  • So­zia­les Umfeld
  • See­le

→ Es ist ein ganz­heit­li­cher Pro­zess -> Psalm 16,7−9.

→ Wo ein Wil­le, da ist auch ein Weg er­weist sich als un­zu­rei­chend -> Mat­thä­us 26,41.

→ Es geht um ei­nen Weg statt um eine Mitgliedschaft.

 

Pro­blem­an­zei­gen

Ein ver­sau­tes Herz (Wil­le-Geist)

  • Es brauch das Be­kennt­nis des Je­re­mia: Je­re­mia 17,9.
  • Gott geht es um das In­ne­re: Lu­kas 11,39−40; Mat­thä­us 23,26.
    • Tief in uns stimmt et­was nicht. Et­was hält uns fern von der Wahr­heit und von Gott -> Römerbrief.
  • Es geht um ge­leb­tes Wis­sen = Weis­heit. Es braucht Er­fah­rung mit ‚Lehr­sät­zen‘. Rei­nes Wis­sen ver­än­dert nichts. -> Sprich­wör­ter 3,5−8.
  • Gott muss wie­der die ers­te Stel­le ein­ge­räumt wer­den -> Exo­dus 20,2−3.
    • Pro­gramm der AA: Wir ka­men zu dem Glau­ben, dass eine Macht, grö­ßer als wir selbst, uns un­se­re geis­ti­ge Ge­sund­heit wie­der­ge­ben kann. Wir fass­ten den Ent­schluss, un­se­ren Wil­len und un­ser Le­ben der Sor­ge Got­tes anzuvertrauen.
    • Rö­mer­brief 1,21.

Ein ver­sau­tes Denken

  • Wo­mit sind un­se­re Ge­dan­ken be­schäf­tigt? -> Ephe­ser­brief 6,12.
    • Ver­füh­re­rischs­tes Ge­dan­ken­kon­strukt: Gott gönnt uns nichts.
    • Es braucht neu­en In­put für un­se­re Ge­dan­ken -> Rö­mer 10,14.
    • Neue Über­zeu­gung ver­in­ner­li­chen: Psalm 19,8; Psalm 119,105; Psalm 119,165.

Ein ver­sau­tes Gefühl

  • Ge­füh­le zie­hen uns zu et­was hin oder sto­ßen uns ab.
  • Ge­füh­le ha­ben die Macht sämt­li­che Le­bens­be­rei­che zu beeinflussen.
  • Es gibt eine Gier nach Ge­fühl -> Ephe­ser­brief 4,17−19.
  • Un­se­re Ge­dan­ken be­stim­men die Aus­rich­tung des Han­delns und for­men die Gefühle.

 

Das Ich muss ster­ben, da­mit es le­ben kann

  • Mat­thä­us 10,39 – Mat­thä­us 16,25−26.
  • Das Pro­jekt self­made Man oder Wo­man muss an den Na­gel ge­hängt werden.
  • Wenn wir uns selbst rui­nie­ren wol­len, müs­sen wir nur Ei­nes tun, näm­lich gar nichts.
  • Bin ich be­reit et­was zu ler­nen, oder will ich nur in mei­ner Welt­sicht be­stä­tigt werden?

 

Wachs­tums­we­ge: VIM

  • Das 12 Punk­te Pro­gramm der An­ony­men Alkoholiker
  • Visi­on
  • Inten­ti­on (2. Ko­rin­ther­brief 10,4−5)
  • Mit­tel

 

→ Cha­rak­ter­bil­dung: Die Grund­struk­tur, die un­ser Lang­zeit­ver­hal­ten und un­se­re Lang­zeit­mus­ter be­stimmt, ohne dass wir be­wusst dar­über nachdenken.